Bebauung

TEILGEBIET A
Im Teilgebiet A entlang der Rautistrasse ist eine städtebauliche Komposition vorgesehen, in der sich die Gegensatzfiguren von langen, liegenden Horizontalen mit hohen, schmalen Vertikalen verbinden. Die Aufmerksamkeit in dieser Anordnung der Baukörper gilt den gefassten Aussenräumen. Die quergestellten Hochhäuser mit maximal 40 m Gesamthöhe formulieren den nördlichen Abschluss der inneren Höfe. Sie wirken in ihrer Zeichensetzung nur auf das Nahumfeld und zeichnen somit in der städtischen Silhouette Massstabssprünge, wie sie im ganzen Letzigebiet typisch sind, ohne aber die Dimension und das Pathos freistehender Hochhäuser aufzuweisen.

TEILGEBIET B
Der Büro- und Gewerbetrakt bleibt bestehen. Die Anlieferung mit durchlaufender Laderampe befindet sich auf der dem Baufeld A zugewandten Fassadenseite. Dies bedingt spezielle Sorgfalt in der Gestaltung des angrenzenden Gebäudes im Teilgebiet A sowie des zwischen den Teilgebieten A und B resultierenden Zwischenraums.

TEILGEBIET C
Im Teilgebiet C verbinden lineare Volumen in der Orthogonalität der Gesamtüberbauung eine Figur, welche im Süden gegenüber der angrenzenden Grünzone offen ist. Der nördliche Rand ist geschlossen, sodass die Innere Promenade räumlich gefasst wird.

TEILGEBIET D
Der für das Freilager Albisrieden charakteristische Gründungsbau von 1925 (Block 1 und 2) bleibt als Identitätsstifter und „Footprint“ der Arealgeschichte bestehen. Er wird umgenutzt und durch drei Wohngeschosse aufgestockt. In der Aufstockung sind volumetrische Einsprünge vorgesehen, die der Belichtung der tiefen Baukörper dienen und jeder Wohnung ein eigenes grosses Aussenzimmer ermöglichen.

TEILGEBIET E und Vorbereich Flurstrasse
Das bestehende Wohnhaus im Teilgebiet E sowie das ehemalige Pförtnerhaus im Vorbereich Flurstrasse sollen als Teile des Ensembles erhalten und ins neue Gesamtkonzept integriert werden. In bewusstem Massstabskontrast zu den Blöcken 1 und 2 und als Ergänzung zum bestehenden Kiosk (Pförtnerhaus) sind weitere eingeschossige Bauten denkbar.